Die christlichen Kirchen verändern sich, Gott sei Dank!

  1. Reform des 16. Jahrhunderts
    Es ist heute auch in der Röm.-Kath. Kirche unbestritten, dass die damalige Kirche in einem desolaten Zustand war. Das betraf sowohl Teile der Kirchenführung mit Bischöfen und Päpsten als auch die Gemeinden vor Ort. Es ist Menschen wie Martin Luther und anderen zu verdanken, dass die Kirche an die eigene Berufung erinnert wurde, die Liebe Gottes in der Heilstat Jesu Christi zu verkünden. Diese Reform war vielfach überzeugend und fasste auch in weiten Teilen Frankens, der Oberpfalz und auch in Teilen Altbayerns Fuß. Leider setzte sich diese Reform nicht gänzlich durch und so entstand in Deutschland eine zersplitterte konfessionelle Situation.

88 Thesen zur Reformation heute

Neun Kirchengemeinden des Dekanates Forchheim haben wichtige Anregungen zur Schwerpunktsetzung des Auftrags und der Gestalt der Evang.-Luth. Kirche in Bayern gegeben:

  1. Die Ortskirchengemeinden müssen gestärkt werden, da in ihnen die wesentliche Mitgliederbindung geschieht.
  2. Kirche muss nah vor Ort sein.
  3. Kirchengemeinden in den Ballungszentren dürfen nicht bevorzugt und gegen die Kirchengemeinden auf dem Land ausgespielt werden.
  4. Die Kirche ist kein Wirtschaftsunternehmen. Die Betriebswirtschaft darf keinen Vorrang in allen Bereichen gewinnen.
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